Trotz Abstieg: Heuchelheims Spieler zeigen Präsenz im goldenen September

Eine tolle Erfolgsgeschichte zunächst am 3.9. in Marburg: unser Wahlheuchelheimer mit Marburger Wurzeln Herbert Zimmermann („zwei Vereine schlagen in meinem Herzen“Andre ter Stegen) gewann mit seinem Partner Uli von Regensburg die 25. Marburger Stadtmeisterschaft. Und noch besser: den 2. Platz unter 54 angetretenen Doubletten errangen unsere Heuchelheimer Boulekanonen Martin Leinweber und Wolfhard Schön. Ein guter Tag für unseren Verein.

siehe: Le Carreau Marburg

Des weiteren relativ erfolgreich war Michael Groth mit seinem Altherrenteam (Müller, Groth, Cetin) am 17./18.9. in Furth im Wald bei den Deutschen Meisterschaften Ü55: sie durften sich über einen fünften Platz freuen.

Ein zweites Team mit den Heuchelheimern  Uwe Hillenbrand-Mohr und Norbert Müller überstand die Regenschlacht des ersten Tages leider nicht (es kübelte aus Eimern, es goß in Strömen, man wünschte sich oft furt aus Furth – 24 Stunden lang), unterlag knapp gegen Ost 1 in der Barrage und erreichte dann eher irrtümlich noch das Achtelfinale im B-Turnier.

Viel Erfahrung durfte unser Jüngster im Verein, Jonas Groth, an eben diesem Wochenende 17.-18.9. bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Tromm sammeln. Leider reichte es diesmal für das Team Kim, Ole und Jonas nur zu einem Sieg, aber die Konkurrenz ist halt auch zahlreich und schläft nicht.

Zu guter Letzt die diesjährigen Gross-Gerauer Bouletage. Ein Turnier mit Kultstatus in Hessen und darüber hinaus. Samstags Doublette ca. 180 Teams: Bärbel und Birgit scheiden im 32tel-Finale A aus, Norbert  und Michael scheiden im 32tel-Finale B aus, Uwe  und Wolfhard  wurden zuletzt im D-Turnier gesehen. Am Sonntag Triplette mit 119 Mannschaften nur eine Heuchelheimer Mannschaft anwesend, Dirk, Norbert und Michael, die erreichen das Achtelfinale, spielen angesichts der diesjährigen gesundheitlichen Malaisen überraschend gut, verlieren aber dann gegen ein gutes Team um den jungen Pascal Böhm, das in der Lage ist, immer eine Kugel mehr als unsere 3 bis 4 zu bringen.

So ging ein herrliches Septemberwochenende zur Neige und ich grüße unsere Bensheimer Boulefreunde von hier: es ist immer wieder schön, mit Euch aloholfreien Rotkäppschensekt zu trinken und Euer feinsinniges Boulespiel zu beobachten. Bis nächst Jahr!

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Drei Heuchelheimer fahren zur Ü55 DM

Zur Deutschen Meisterschaft der Senioren Mitte September fahren aus Heuchelheim außer Michael G. (gesetzt mit seinen Bornheimer Partnern Didi M. und Mustafa C.) auch Uwe H. und Norbert M., die sich letzten Sonntag mit ihrem Wettenberger Bombardier Reiner R. P. beim hessischen Qualifikationsturnier in Gründau den DM-Startplatz erkämpften. Bon chance!

DM Ü55 Tromm/Wahlen September 15

Beschauliches Petanque in angenehmer, ruhiger Atmosphäre im schönen Odenwald, das war mir am letzten Wochenende zu erleben vergönnt gewesen. Lauter Menschen um mich herum mit einem garantierten Mindestalter von 55 Jahren, die bei dieser Deutschen Meisterschaft Boule spielten. Eine absolute Wohlfühl-DM – auch wenn zunächst Samstagfrüh die im Vorbeigehen aufgeschnappte Behauptung, daß Heinrich der VIII schon morgens 10 Eier zu sich genommen habe, mich ein wenig irritierte und kurz an meiner eigenen Turniervorbereitung zweifeln ließ; aber evtl. ging es auch um ganz etwas anderes und ich habe da etwas abseits eines Zusammenhangs verstanden. Ansonsten habe ich en passent noch einen Nürnberger Spieler einen boulistischen Supergau mit dem entzückenden Wörtchen „Fünferpäckle“ verniedlichen gehört. „Nebbe dro“ kommentiert der Saarländer seine Löcher, das geht auch. Das Sprachgewirr bei solchen Meisterschaften ist überregional, man könnte fast sagen babylonisch: die Ostdialekte sind zum Glück noch nicht sehr präsent und mit unseren bayrischen Gegnern konnten wir uns recht gut mit Zeichensprache verständigen. Zum Sport: Wir drei beiden (Didi, Mustafa und ich)WP_20150913_10_54_23_Pro konnten den ganzen Samstag siegreich bleiben gegen sehr symphatische Gegner: Bayern2, Nrw23, NiSa2 und Bawü6. Sonntag früh im Achtelfinale gegen den Titelverteidiger Saar1 allerdings mußten wir unsere Titelträume beerdigen, 3:13 ging unser letztes Spiel aus.

Sieger der empfehlenswerten Deutschen Meisterschaft für alle, die über 55 Jahre alt sind und sich in ihren Landesverbänden qualifizieren konnten, wurde in 2015 das Team Saar2 (Volker Jakobs/Klaus Mohr/Joao Fernandes), die im Finale BaWü3 (Daniel Härter/Axel Kundehn/Peter Weise) besiegten.

Hier je eine lehreiche Aufnahme aus den Viertelfinalspielen:

  • Saar2 (Jakobs,Mohr, Fernandes) vs. BaWü38 (Fleischmann, Pfitzmaier, Arbay): Film1
  • Saar1 (Trimborn, Italia, Raimondo) vs. Saar5 (Wolf, Haritonides, Mark): Film2
  • BaWü3 (Härter/Kundehn/Weise) vs. Saar3 (Khadouma/Avaria-Espinoza/Heyden): Film3
  • NRW4 (Eisenhut/Girod/Brenke) vs. Bayern4 (Oberdick/Glotin/Effenberg): Film4